Im vergangenen Jänner haben wir einen Brief geschrieben, nach allerlei Gerüchten um Projekte der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft OSG in Mattersburg, beim „Morawitzhaus“ am Hauptplatz (Fleischerei Gebhardt) und den „Mörzhäusern“ in der Kochstraße. In dem Brief haben wir OSG-Vorstand Alfred Kollar nach dem Projektstand gefragt und ihn auf die Bedeutung dieser Häuser für Stadtstruktur, Erscheinungsbild und auch Geschichte der Stadt hingewiesen. Die Folge war ein erstes Gespräch, in dem uns die Pläne für die „Mörzhäuser“ gezeigt wurden (die Schleifung des „Morawitzhauses“ für einen zweiten H3-Block ist, so haben wir es verstanden, vorerst auf die lange Bank geschoben). Zu den „Mörzhäusern“ gab es zwei weitere Gesprächsrunden, ua mit Alfred Koller und Architekt Norbert Reithofer, in denen wir gemeinsam Verbesserungen erreichen konnten, wie eine Annäherung des Neubaus an den Altbestand der Umgebung und die Erhaltung der ursprünglichen Straßenflucht. Für uns ist es ein gelungenes Beispiel für einen konstruktiven Zugang, wenn es darum geht, unterschiedliche Interessen, beispielsweise ökonomische und stadtplanerische, konsensual „unter einen Hut“ zu bringen. Danke an die OSG und ihren Vorstand Alfred Kollar. Wir haben vereinbart, im Gespräch zu bleiben.

Susanne Kunz, Christiane und Toni Reisner, Alexander Dworschak (alle Bürgerinitiative „Lebenswertes Mattersburg“; Andreas Radel war in den Terminen davor auch dabei, bei diesem nicht), OSG-Obmann Alfred Kollar, Architekt Norbert Reithofer, OSG-Aufsichtsrat Thomas Szlavich

Darum ging es: die „Mörzhauser“ (oben) in der Kochstraße, das „Morawitzhaus“ neben dem H3 (unten)